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Agnesburgtunnel

A7 Würzburg - Ulm
Agnesburgtunnel


Auftraggeber: Land Baden-Württemberg - Regierungspräsidium Stuttgart

Ausführungstermin: Oktober 2012 – Dezember 2015

Baubeschreibung:
Das Bauwerk Agnesburgtunnel, gelegen auf der Bundesautobahn A7 zwischen Ulm und Würzburg, wurde als zweiröhrige Tunnelanlage 1987 für den Verkehr freigegeben.
25 Jahre Betriebsdauer, eine durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke von 40.000 Fahrzeugen und der massive Einsatz von Taumitteln auf der exponierten Lage am Schwäbischen Albaufstieg haben die Bausubstanz massiv belastet.
Schäden am Bauwerk infolge des Eindringens von Chloriden zeigten sich in Form von Korrosion an der Bewehrung, Abplatzungen von Betonteilen, sowie an Ablösungserscheinungen des aufgebrachten Tunnelanstrichs.
Zur Umsetzung der festgelegten sicherheitstechnischen Anforderungen ist zeitgleich eine umfangreiche elektromaschinelle Adaptierung der zwei Röhren und eine konstruktive Betoninstandsetzung samt Erneuerung des Tunnelanstrichsystems vorgesehen.

Anstelle eines konventionellen Anstrichsystems ist am Agnesburgtunnel weißer Spritzmörtel, entwickelt in unserem Forschungsprojekt „Tunnelauskleidung mit geschliffenem Spritzmörtel“ als technische und wirtschaftliche Alternative zum Einsatz gekommen.

Trappentreutunnel

Trappentreutunnel
Nachrüstung & Instandsetzung


Auftraggeber: Landeshauptstadt München, Baureferat

Ausführungstermin: April 2014 – November 2015

Baubeschreibung:
Der Trappentreutunnel befindet sich, ca. 3 km westlich vom Münchner Stadtzentrum entfernt, im Stadtbezirk Schwanthalerhöhe. Als Teil des Mittleren Rings ist der Trappentreutunnel einer der meistbefahrenen Tunnel in München mit ca. 135.000 Fahrzeugen pro Tag. Gebaut wurde er Anfang der 80er Jahre als 2-röhriger Tunnel mit jeweils 2 Haupt- und einer Nebenfahrbahn. Nach über 30 Jahren wird er nun im Zuge der Großbaustelle „Mittlerer Ring Südwest“  generalsaniert.

Über die Jahre hat das Tausalz dem Beton stark zugesetzt, Risse mit einem Durchmesser von bis zu 0,2 Millimeter Breite und ein Gutachten, das Chlorid im Tauwasser nachweist machen eine umfassende Betonsanierung angefangen vom HDW-Betonabtrag und der Sanierung der darunterliegenden Bauteile bis zum Aufbau einer neuen Oberfläche unumgänglich. Im Zuge der Instandsetzung wird der Tunnel auch technisch nachgerüstet und betreffend elektronischer Verkehrsleitsysteme, sowie Sicherheits- und Brandschutztechnik auf neuesten Stand gebracht.

Bosrucktunnel

A 9 Pyhrnautobahn
Vollausbau Bosrucktunnel
Generalerneuerung Bestandsröhre


Auftraggeber: ASFINAG  Bau Management GmbH

Ausführungstermin: Juni 2013 – November 2015

Baubeschreibung:
Der Bosrucktunnel befindet sich im Grenzbereich zwischen Oberösterreich und der Steiermark. Die Transitroute über dem Pyhrn gehört zu den wichtigsten Transitrouten, des weiteren stellt der Bosrucktunnel die Verbindung zwischen den Insustriezentren Graz und Linz dar. Die Oströhre wurde am 21.10.1983 eröffnet und ist heute, 30 Jahre später, aufgrund von Schäden an der Zwischendecke, sowie der Fahrbahn, general instand zu setzen.
Zu den Hauptaufgaben der Generalerneuerung zählen:

• Umbau des Entwässerungssystems auf ein Trennsystem mit Bergwassersammelleitung und Schlitzrinnen
• Verlauf des Kabelkanals und der Löschwasserleitung durch erhöten Seitenstreifen
• Neuerrichtung der Galerien an beiden Portalen
• Instandsetzungsarbeiten betreffend Risse, freiliegender Bewehrung und Betonabplatzungen
• Fahrbahnaufbau

Mit diesem Auftrag konnte der bis dato größte Auftrag in der Firmengeschichte Junger an Land gezogen werden.

Nordumfahrung Klagenfurt

A 2 Südautobahn
Tunnelkette Nordumfahrung Klagenfurt
Generalerneuerung


Auftraggeber: ASFINAG  Bau Management GmbH

Ausführungstermin: August 2013 – November 2015

Baubeschreibung:
Die Tunnel und Unterflurtrassen der Nordumfahrung Klagenfurt werden im Zuge der Generalerneuerung instand gesetzt und auf den neusten Stand der Technik gebracht.
Folgende bauliche Maßnahmen werden im Zuge der Generalerneuerung umgesetzt:

• Sanierung der Tunnelinnenschale inkl. Erneuerung der Beschichtung
• Bauliche Erweiterung der Nischen im Tunnel
• Sanierung und Erweiterung der zugehörigen Betriebsgebäude
• Öffnung der Tunneldecke im Ehrentalerbergtunnel im Bereich des Abschnitts Marolla für einen Lüftereinbau
• Fahrbahnsanierung mit EpiGrip im Ehrentalerbergtunnel und stellenweise Sanierung einzelner Betondeckenfelder
• Öffnung der Tunneldecke im Ehrentalerbergtunnel zum neuen Frischlufteinbringungsgebäude im Bereich Annabichl
• Sanierung der Glanbrücke KN05
• Injektion von wasserführenden Rissen
• Entfernen der Altbeschichtung im gesamten Tunnelbereich und Erneuerung der Beschichtung gem. Merkblatt für Tunnelanstrich sowie Aufbringen einer hydro- und ölophoben Beschichtung in den Einfahrtsbereichen
• Aufbringen von faserbewehrtem Spritzbeton für den baulichen Brandschutz in einer Stärke von 6 bzw. 7 cm lt. Schutzniveau in den Detaillageplänen ausgewiesenen Tunnel- bzw. Unterflurtrassenbereichen

Tunnelkette Bruck

S 6 Tunnelkette Bruck
Tunnel St. Ruprecht & Bruck
Sanierung Tunnel & Kunstbauten

Auftraggeber: TEERAG-ASDAG

Ausführungstermin: Bauphase 1: Juni - November 2014, Bauphase 2: Juni - Oktober 2015

Baubeschreibung:
Die Generalerneuerung des Brucker und des St. Ruprechter Tunnels ist Teil eines Gesamtprojekts "Modernisierung Tunnelkette Bruck" auf der S6, in welchem die ASFINAG die Tunnel der S6 nördlich Bruck a.d. Mur generalsaniert. Seit Juni werden beide Tunnel nach mittlerweile 27 Jahren Nutzungsdauer nicht nur saniert, sondern auch hinsichtlich technischer Ausstattung völlig erneuert und mit zusätzlichen Fluchtwegen versehen.

Die Firma Junger übernimmt hier als Subunternehemer der TEERAG-ASDAG Betoninstandseztungsarbeiten, welche in Richtungsfahrbahn Seebenstein bis November 2014 abgeschlossen wurden und im Juni 2015 auf der Richtungsfahrbahn St. Michael starteten.

Gigerachtunnel

            B167 Gasteiner Straße
Generalsanierung
Tunnel Gigerach


Auftraggeber: Land Salzburg - Abt. 6 Infrastruktur und Verkehr

Ausführungstermin: Juni 2015 – Oktober 2016

Baubeschreibung:
Generalsanierung des Tunnel Gigerach (oberer und unterer Tunnel) inklusive der Stützmauer im Anschluss an den Tunnel Richtung Gastein auf der B167 Gasteiner Straße.
Der Verkehr verläuft Tal einwärts im oberen Tunnel und Tal auswärts im unteren Tunnel.
Zu den Hauptaufgaben der Generalsanierung zählen:

• Sanierungs- und Betoninstandsetzungsarbeiten
• Abtrag und Neuerrichtung der Randstreifen im oberen Tunnel
• Sanierung der Stützmauer im südlichen Bereich
• Straßenbauarbeiten
• Asphaltierungsarbeiten
• Nebenarbeiten         

 

 

Bundesnachrichtendienst Gablingen

Bundesnachrichtendienst - Außenstelle Gablingen
Betonerhaltungsarbeiten DIN 18349


Auftraggeber: Staatliches Bauamt Augsburg

Ausführungstermin: Mai - November 2015

Baubeschreibung:
Die Fernmeldestation im Bundesnachrichtendienst ist mit gesamt 384 Fundamenten ausgestattet die mit 4 Ringen kreisförmig über einen maximalen Durmesser von 1,2 km verteilt angeordnet sind. Es handelt sich hier um eine Liegenschaft mit besonderem Sicherheitsbedürfnis.
Die gesamten Fundamente mussten wegen wesentlichen Schäden am Beton und Schäden an der darunterliegenden Bewehrung saniert werden.
Hier wird die Bewehrung mit Zuhilfenahme von Höchstdruckwasserstrahlen freigelegt und mit Spritzbeton neu aufgetragen bzw. reprofiliert. Das im Erdreich befindliche Metallerdungsnetz darf nicht beschädigt werden und erschwert somit die Arbeiten.

 

 

Erzberg

Erzberg
Betoninstandsetzung Brecher 2 & 3


Auftraggeber: VA Erzberg GmbH

Ausführungstermin: Oktober - Dezember 2015

Baubeschreibung:
Der Erzberg ist ein Berg in der steirischen Stadt Eisenerz wo seit dem 11. Jahrhundert Eisenerz abgebaut wird. Es handelt sich dabei um den größten Eisenerztagbau Mitteleuropas und das größte Sideritvorkommen weltweit.
Die Bausubstanz des bestehenden Objekts soll umfassend instandgesetzt werden, damit die Funktion des Gebäudes weiterhin einwandfrei gegeben ist und die Nutzungsdauer verlängert werden kann. Dies soll hauptsächlich durch Betoninstandsetzungsarbeiten erfolgen.

Im März 2015 erfolgten eine Zustandserhebung mit umfassender Prüfung und Begutachtung, sowie die Erstellung von Instandsetzungskonzepten. Auf Grundlage dieser Gutachten bzw. dieser Instandsetzungskonzepte sind die Betonsanierungs- u. Instandsetzungsarbeiten durchzuführen.

Zusammengefasst sind an sämtlichen Stahlbetonoberflächen Instandsetzungsmaßnahmen zur Beseitigung von Karbonatisierung, Rissen und Chloridschäden, sowie eine Wiederherstellung des Korrosionsschutzes der Stahlbetonbewehrung durchzuführen.

 

 

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